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Refugees welcome!

Förderschwerpunkt: Refugees welcome - Aktiv gegen Rassismus!

Netzwerk setzt 2016/17 den Schwerpunkt auf politische Projekte von und für Geflüchtete. Gefördert werden insbesondere Initiativen und Gruppen, die zur Selbstorganisation und Perspektiven für Geflüchtete beitragen, sich für die Unabhängigkeit und gegen rechtliche Beschränkungen von geflüchteten Menschen einsetzen und/oder antirassistische und antifaschistische Aktionen organisieren.

 

 

Förderkriterien

  • Ihr seid eine unabhängige und selbstorganisierte Gruppe aus Berlin oder Brandenburg.
  • Euer Projekt ist im weitesten Sinne politisch zu verstehen und entfaltet öffentliche Wirksamkeit. Themenschwerpunkt ist dabei die Arbeit mit und für Geflüchtete und/oder antirassistische und antifaschistische Aktionen.
  • Euer Projekt sollte nicht von öffentlicher Seite gefördert sein. Denn wir möchten nicht die Versäumnisse öffentlicher Institutionen ausbügeln.

Was wird vom Netzwerk gefördert?

Sachmittel, Verpflegungskosten, Fahrtkosten, Mieten, Anschaffungen, Kosten für Demonstrationen und Öffentlichkeitsarbeit

Was fällt nicht unter den Förderschwerpunkt?

Reine Hilfsprojekte, Sozialarbeit, Charityprojekte

In welcher Höhe kann gefördert werden?

Wir fördern bis zu einer Höhe von 1.100 Euro. Die Entscheidung über die Höhe der Förderung richtet sich nach den tatsächlichen Kosten des Projektes.

Förderantrag

Ihr wollt einen Antrag für euer Projekt stellen? Hier findet ihr alle benötigten Informationen zum Prozedere, der Bearbeitungszeit, den Kriterien und das Deckblatt für den Förderantrag als pdf-Dokument.


Bisher geförderte Projekte

Infoflyer für den Togo Action Plus e.V.

Der Verein Togo Action Plus hat seine Wurzeln im migrantisch-selbstorganisierten Aktivismus und gründete sich 2004 zunächst als Initiative, die 2010 in einen Verein überführt wurde. Ziel ist es, den in Deutschland verankerten institutionellen und behördlichen Rassismus aufzuarbeiten. Seit 2012 organisiert der Verein Deutschkurse für Geflüchtete und Asylsuchende. Darüber hinaus gestaltet er verschiedene Aktionen (Demos, Infoabende, Presseerklärungen, Petitionen, Kampagnenarbeit u.v.m.). Um auf seine Arbeit aufmerksam zu machen und Unterstützer*innen zu finden, druckt der Verein neue Infoflyer.
Netzwerk unterstützt ihn dabei bei den Druckkosten.

Mehr Informationen: https://togoactionplus.wordpress.com

Selbstverteidigung für geflüchtete Frauen

Dest Dan e.V. besteht bereits seit den 1990er Jahren. Seit 2000 entwickelte sich der Verein immer mehr zu einer politischen Plattform mit dem Zweck der politischen Bildung und Selbstorganisation. Nun möchte der Verein allen (insbesondere aber geflüchteten) Frauen die Möglichkeit bieten, in einer angenehmen Umgebung einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Dieser soll von Dest Dan in den Räumen von Nav Dem Berlin angeboten werden und in erster Linie der Selbstbehauptung gegen Diskriminierung und häusliche Gewalt dienen. Gleichzeitig kann dieser Sportraum ein Ort der Politisierung und Vernetzung geflüchteter Frauen sein.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für die Sportmatten.

Videokundgebungen am O-Platz gegen die "Afrika-Konferenz"

Angesichts der geplanten Africa-Partnership-Conference haben sich Aktive zu einem Bündnis zusammengeschlossen um dagegen zu protestieren. Unter anderem wollen sie über die politische Situation in Afrika sowie über die Rolle und den Einfluss auswärtiger Interessen aus verschiedenen Blickwinkeln informieren. Hierfür sind zwei Videokundgebungen mit anschließender Diskussion auf einem öffentlichen Platz (Kreuzberg Oranienplatz) geplant.
Netzwerk bezuschusst die Fahrtkosten zur Kundgebung für den geflüchteten Co-Regisseur.

Mehr Informationen: http://wirsindwuetend.blogsport.eu

Fahrradrallye gegen die "Afrika-Konferenz" in Berlin

Im Vorfeld des G20-Gipfeltreffens lädt die BRD zu einer G20-Afrika-Partnership-Konferenz in Berlin ein (12-13.06.). Seit Monaten treffen sich Leute aus verschiedenen politischen Kontexten um im selben Zeitraum eine Aktionswoche zu organisieren. An dieser Aktionswoche möchten sich auch die Freund*innen des 17. Aprils beteiligen. Zusammen mit Afrique Europe Interact und selbstorganisierten Geflüchteten-Gruppen planen sie eine Fahrradrally: Auf der Route werden Bayer, andere Profiteure sowie verantwortliche Institutionen besucht, die u.a. für die Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft in Afrika verantwortlich sind. Dabei soll exemplarisch über ihre Rolle informiert werden.
Netzwerk unterstützt die Aktion mit einem Zuschuss für Fahrtkosten, Fahrradausleih und für den Druck von Mobi-Material.

Mehr Informationen: http://wirsindwuetend.blogsport.eu

Antirassistische Aktionswoche in Strausberg

Die Initiativgruppe des AJP 1260 plant im Juli ein antirassistisches Projektwochenende für Kinder und Jugendliche in Strausberg. Bei verschiedenen kreativen Workshops und Aktionen wird sich dem Thema Rassismus gewidmet. Außerdem sollen die Teilnehmenden durch das Know-How-Sharing ermutigt werden eigene Projektideen auszuarbeiten, zu organisieren und durchzuführen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Materialien und Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://www.horte-srb.de

9. Mai 2017 – 72. Jahrestag des Sieges: Wer nicht feiert, hat verloren!  

Das Bündnis zum Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus und die Befreiung Europas organisiert auch in diesem Jahr ein buntes Fest mit Informations- und Bücherständen, russischer Küche, deutsch/russischem Kulturprogramm und Beiträgen von Zeitzeug_innen.
Netzwerk bezuschusst die Bühnentechnik für die Veranstaltung.

Mehr Informationen: http://neuntermai.vvn-bda.de

Broschüre "Deutschland macht dicht"

Das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht besteht seit 2014 und beschäftigt sich kritisch mit der Migrationspolitik der Bundesregierung und den Missstände, die auf Gesetzesebene passieren. Ihre Broschüre "Deutschland macht dicht" bietet einen Rundumschlag zur gegenwärtigen Asylpolitik: Neben einer Chronologie der politische Maßnahmen, werden politische Zusammenhänge und Rechtsbegriffe erklärt.
Netzwerk bezuschusst den Druck der zweiten Auflage.

Mehr Informationen: http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de

"In our own words" - Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen

Der International Women Space ist eine feministische Polit-Gruppe von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung und Migrantinnen. Im Rahmen der eigenen politischen Arbeit entstand das Projekt "In our own words" - ein Buch, in dem die Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen in Deutschland dokumentiert wird. Nachdem die erste Auflage schnell vergriffen war, plant die Gruppe den Druck einer neuen Auflage.
Netzwerk unterstützt sie dabei mit einem Zuschuss für die Druckkosten.

Mehr Informationen: https://iwspace.wordpress.com

Jugend Rettet e.V. - Seenotrettung auf dem Mittelmeer

Der Jugend Rettet e.V. wurde Ende 2015 von einer Gruppe junger Menschen gegründet. Ziel ist es, sich für die Menschen einzusetzen, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen und dabei in Seenot geraten. Mit einem eigenen Schiff soll ab Juli 2016 Seenotrettung betrieben werden. Außerdem soll ein europaweites Netzwerk ausgebaut werden: Dieses bildet die Grundlage für politische Arbeit und soll die Forderungen nach staatlichen Rettungsprogrammen und einer Entkriminalisierung von Flucht und flüchtenden Menschen stark machen.
Netzwerk unterstützt den Verein mit einem Zuschuss für Druck- und Materialkosten.

Mehr Informationen: jugendrettet.org

Alle bleiben!: Roma kämpfen gegen Abschiebung

Im Mai 2016 besetzten ca. 70 nach Berlin gereiste Roma aus Protest gegen ihre Ausreisepflicht das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma durch die Nationalsozialist_innen. Noch in derselben Nacht ließ der Stifterverband die Familien räumen. Seitdem kämpfen die Familien um ihr Aufenhaltsrecht und gegen eine Abschiebung. Durch verschiedene politische Veranstaltungen soll auf ihren politischen Protest und die gegenwärtige Situation der Roma und Sinti im Allgemeinen aufmerksam gemacht werden.
Netzwerk unterstützt die Protestaktionen mit einem Zuschuss für Transport- und Unterkunftskosten.

Mehr Informationen: alle-bleiben.berlin

KuDePo e.V. - Wohnraum für geflüchtete Jugendliche

Der KuDePo e.V. möchte unbegleiteten geflüchteten Jugendlichen eine erste, betreute und zeitlich begrenzte Unterkunft bieten. Zwei Wohngemeinschaften sollen den Jugendlichen einen geschützen Raum zum An- und zum zur Ruhe kommen bieten. Zudem ist das betreute Wohnprojekt in das bereits bestehende Wohn- und Kulturprojekt AJZ (Alternative Jugendzentrum Kita) eingebettet, welches viele Angebote zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bietet.
Netzwerk unterstützt den Verein mit einem Zuschuss für Öffentlichkeitsarbeit und den Ausbau der Infrastruktur.

Mehr Informationen: http://kudepo.org (demnächst)

Internationaler Tag des Widerstands und der Aktion gegen alle Formen von Unterdrückung der ländlichen Bevölkerung

Im Rahmen verschiedener Veranstaltungen (Info- und Filmveranstaltungen, Gartenfeste, Radiobeiträge u.s.w.) soll über die zerstörerischen Auswirkungen der aktuellen (Agrar-)Politik, sowie über die Handlungsstrategien der Gegner_innen und die Alternativen informiert werden. Thematischer Schwerpunk sind in diesem Jahr die Fluchtursachen und Migration aus Afrika.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Druckkosten und das Eintrittsgeld für Geflüchtete.

Mediagruppe O-platz: Zeitung "Daily Resistance"

"Daily Resistance" stellt eine gedruckte Auswahl verschiedener Artikel von geflüchteten Aktivist_innen und Unterstützer_innen dar: Sie richtet sich an geflüchtete Menschen und bietet neben praktischen Informationen zu kostenlosen Rechtsberatungen, Sprachkursen, Übersicht zu politisch aktiven Gruppen sowie Demonstrationsterminen, auch Artikel zu Themen wie Asylrechtsverschärfungen und den politischen Kämpfen geflüchteter Aktivist_innen in Berlin.
Netzwerk finanziert die Druckkosten für die Zeitung.

Mehr Informationen: http://daily-resistance-newspaper.oplatz.net

Corasol - Contre le racisme - Show solidarity

Corasol ist eine selbstorganisierte Gruppe von Menschen mit und ohne Aufenthaltsstatus. Sie veranstaltet politische Workshops und Informationsveranstaltungen zu Themen rund um Flucht, Rassismus, Fluchtursachen und Widerstand. Zudem organisiert die Gruppe Demonstrationen und Aktionen für die Rechte von Geflüchteten und als Widerstand gegen rassistische Angriffe, Gesetztesvorhaben oder behördliche Praktiken.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Demonstrations- und Fahrtkosten.

Mehr Informationen: http://corasol.blogsport.de

Lager-Mobilisierungsgruppe Wedding

Die Wedding Gruppe ist Teil des Lager-Mobilisierungsnetzwerks und besteht aus illegalisierten Menschen aus den Lagern und Personen aus der Nachbarschaft. Gemeinsam lehnen sie sich gegen die Isolation in den Lagern und die Lagerunterbringung an sich auf und setzen sich für die Selbstorganisation von Menschen in den Lagern ein. Sie bieten Raum für Workshops, Plena und für eigene Gestaltungsmöglichkeiten, organisieren aber auch öffentlich wirksame Aktionen um auf die Situation in den Lagern aufmerksam zu machen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Demonstrationskosten und Ladenmiete.

Mehr Informationen: http://oplatz.net

Internetcafes in Flüchtlingsheimen

Refugees Emancipation ist ein von Geflüchteten ins Leben gerufenes Projekt mit dem Ziel Asylsuchenden sowohl fachlich als auch strukturell den Zugang zu Computern und Internet zu ermöglichen und dadurch die Lebensqualität zu verbessern und der Isolation entgegenzuwirken. Im Zuge des Projekts sollen Ende Februar bis Ende März eine Reihe von Empowerment-Seminaren in vier Internetcafes stattfinden, die darauf abzielen den Umgang mit dem Internet und internetbasierte Recherche zu erläutern.

Netzwerk unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss für Raum- und Technikmiete.

Mehr Informationen: http://support.refugeesemancipation.com

Tipps und Tricks zum Schutz von Flüchtlingen

Ein Zusammenschluss von Aktivist_innen aus dem Bereich antirassistischer und antifaschistischer Arbeit, die gemeinsam ihr Wissen rund um rassistische Angriffe auf Geflüchtete und Geflüchtetenunterkünfte zusammentragen wollen. Das Know-How wird in einer Broschüre gebündelt und soll sich an Menschen in Asylbewerberheimen richten: Auf verschiedenen Sprachen werden Informationen zur Verteidigung gegen rassistische Angriffe, sowie praktische Tipps zum eigenen Schutz, Sicherheitsmaßnahmen im und am Gebäude und mögliche Unterstützung vermittelt.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für den Druck der Broschüre.

AfricAvenir International e.V. - Schulmodul "Globales Lernen"

Der AfricAvenir International e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit der Organisation bildungspolitischer Veranstaltungen zum Thema Migration, Kolonialismus und der gleichberechtigten Partnerschaft zwischen Afrika und Europa widmet. Ein anstehendes Projekt ist die Konzeption eines Schulmoduls unter dem Titel "Was hat unsere Kolonialvergangenheit mit Flucht und Migration zu tun?". Mit Unterstützung von referierenden Geflüchteten und afrikanischen Expert_innen soll eine kritische Auseinandersetzung gefördert werden.
Netzwerk finanziert die Aufwandsentschädigung für die Referent_innen.

Mehr Informationen: http://www.africavenir.org

Inforiot

Inforiot ist ein Webportal für Antifaschismus, Antirassismus und alternative Jugendkultur im Land Brandenburg. Seit 2001 informiert das Portal über politische und kulturelle Aktivitäten gegen Rassismus und rechte Strukturen. Mittels Werbeaufkleber will die Gruppe ihre Offlinepräsenz verbessern und außerhalb ihrer Homepage auf antirassistische Proteste und Initiativen hinweisen.
Netzwerk fördert die Gruppe mit einem Zuschuss für Druck- und Serverkosten.

Mehr Informationen: http://www.inforiot.de

Union des Réfugié-es de Berlin et Brandenburg (URBB)

Die URBB ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Fluchtgeschichte, die sich der Organisation von rechtlicher Beratung, Deutschkursen und Sachspenden in Asylbewerberheimen widmen. Vom 06. - 07. Februar 2016 planen sie eine Gedenkfeier
anlässlich des zweiten Jahrestags der Schüsse und Tränengasgranaten auf schwimmende Migrant_innen vor der spanischen Enklave Ceuta in Marokko.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für Raummiete, Technik und Kleintransporter.

Mehr Informationen: http://urbb.over-blog.com

Jugend Rettet e.V.

Der Jugend Rettet e.V. ist ein Projekt junger Menschen um sich aktiv für die Rettung von in Seenot geratenen Geflüchteten einzusetzen. Mit Spendengeldern soll ein Schiff erworben werden um damit aktiv gegen das Sterben auf dem Mittelmeer vorzugehen. Gleichzeitig wird ein europaweites Netzwerk junger Erwachsener ausgebaut um politische Forderungen bezüglich Europas Verantwortlichkeit zu formulieren. Netzwerk fördert das Projekt mit einem Zuschuss für Druckkosten und Raummiete.

Mehr Informationen: http://www.jugendrettet.org