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Kriegsverbrechen verjähren nicht!

Deutschland muss endlich seine Schulden an Griechenland bezahlen

Die Initiative Griechenland Solidarität ist ein Zusammenschluss von Solidaritätsgruppen, die gegen die Austeritätspolitik der Troika und gegen ein reaktionäres europäisches Projekt Widerstand leisten.

Darunter fällt auch die berechtigte Forderung nach der Begleichung der deutschen Kriegsschulden: Die Abzahlung der Restschulden aus Entschädigungsverpflichtungen aus dem Ersten Weltkrieg, Entschädigung für die Beschlagnahme von Privat- und Staatseigentum, Plünderung und Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs, Ansprüche aus einer Zwangsanleihe von 3,5 Milliarden US-Dollar, die der Bank von Griechenland 1942 aufgenötigt wurde, summa summarum bewegen sich die Kriegsschulden zwischen 11 und 13 Milliarden US-Dollar. Und das, ohne den enormen Verlust von rund 820.960 Menschenleben durch direkte und indirekte kriegerische Auseinandersetzungen mit einzubeziehen.

In Deutschland stößt die Forderung Griechenlands nicht nur auf Widerstand, sondern wird sowohl von rechten Gruppierungen als auch von der Mitte der Gesellschaft mit Polemik und Ignoranz beantwortet.

Auf dem Bild (Foto von Giovanni Lo Curto) zu sehen sind von links nach rechts: Manfred Klingele, Gewerkschafter aus der Reisegruppe, Manolis Glezos, der Schauspieler Rolf Becker aus der Reisegruppe und die griechische Journalistin Evrydiki Bersi.

Die Gruppe „Griechenland Solidarität", die das im Bild zu sehende Plakat entworfen und in mehreren deutschen Städten plakatiert hat, war im September in Griechenland und hat sich dort mit Manolis Glezos (im Bild mittig mit dem Plakat), griechischer Politiker und Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg, getroffen. Auch besuchten sie die von SYRIZA abgespaltene Partei Laiki Enotita (LAE) und waren außerdem im Dorf Distomo, welches durch Angehörige eines Regimentes der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division im Jahr 1944 ein schreckliches Massaker erlebte.

Die Menschen, die für die Gruppe „Griechenland-Solidarität" nach Griechenland gereist sind berichten: „Das Plakat wurde auch mit nach Distomo genommen, wo einer der Überlebenden nach der Übersetzung des Plakattextes sehr emotional sagte, wie wichtig es für ihn ist, dass es in Deutschland Initiativen gibt, die das Unrecht zugeben und ihre Forderungen unterstützen."

Mehr Informationen: http://griechenlandsoli.com