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"Im Dienst der Rassenfrage"

Ausstellung über Bildsprache in der NS-Zeit

In der Landbevölkerung sah R. Walther Darré, Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, die „rassische" Zukunft des deutschen Volkes. Die von ihm in verschiedenen Schriften propagierte Blut-und-Boden-Ideologie stellte Bauern in den Mittelpunkt, da gerade sie zur „artgemäßen" Fortpflanzung geeignet seien. Die Ausstellung untersucht den Einsatz von Fotografien in damaligen Büchern, Zeitungen und Magazinen, die Darré selbst herausgab oder die in seinem Verlag und Umfeld erschienen. Sie belegen ein systematisches Vorgehen zur Schaffung einer eigenen Bildsprache und sind das Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Darré, Koppitz und Spudich. Das Fallbeispiel veranschaulicht, wie ein NS-Chefideologe die Fotografie zur Untermauerung und Verbreitung seiner Thesen einzusetzen wusste.

Wann & Wo: 29. November 2017 bis 8. April 2018 in der Topographie des Terrors | Berlin - Kreuzberg

Mehr Informationen: http://www.topographie.de