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Anti! Kommunismus. Struktur einer antiemanzipatorischen Ideologie.

Veranstaltungsreihe der jour fixe Initiative Berlin

Die jour fixe initiative Berlin besteht seit Oktober 1997. Seitdem fördert sie Diskussion und Theoriebildung innerhalb der radikalen Linken und die Überwindung kapitalistischer Vergesellschaftung durch verschiedene Vortragsreihen zur Kritik von Herrschaft, Ausbeutung und Unmündigkeit.

Die neue Vortragsreihe "Anti! Kommunismus. Struktur einer antiemanzipatorischen Ideologie." beschäftigt sich mit dem Antikommunismus als eines der wirkungsmächtigsten Ideologien des 20. Jahrhunderts. Dabei sollen Elemente und Ursprünge, Struktur und Wirkung des Antikommunismus beleuchtet werden.

Antikommunismus in Lateinamerika

1954 beendete ein rechtsgerichteter Putsch gegen den Präsidenten Jacobo Arbenz den „demokratischen Frühling“ in Guatemala. Arbenz leitete eine Agarreform ein und eröffnete Partizipationsmöglichkeiten für die indigene Bevölkerungsmehrheit. Der Putsch zeigt auf paradigmatische Weise die Radikalität der Antikommunismen in Lateinamerika: Das antikommunistische Ressentiment richtete und richtet sich nicht nur gegen sozialistische und kommunistische Regierungen, sondern auch gegen alle Demokratisierungsbewegungen, welche die Besitzverhältnisse in Frage stellen und für Politiken der Anerkennung eintreten. Ist das Theorem des Antikommunismus geeignet, aktuelle Kämpfe um politische Hegemonie in Lateinamerika zu erklären?

Wann & Wo: Sonntag, 07. Mai 2017 um 18:00 Uhr in der nGbK (2. Stock) | Berlin - Kreuzberg

Mehr Informationen: http://www.jourfixe.net