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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Gruppen als Netzwerk-Mitglieder

Die hier genannten Projekte, Vereine, Betriebe, Gruppen und Kollektive sind Mitglied bei Netzwerk. Durch ihre regelmäßigen Spenden und Mitgliedsbeiträge sichern sie, neben unseren privaten Spender_innen, die infrastrukturelle und finanzielle Förderung politischer Gruppen in Berlin. Deshalb auch hier ein herzlicher Dank an euch!

Auch wenn die Geschichte, Struktur und Motivation dieser Organisationen und Gruppen für Netzwerk zu spenden, unterschiedlich sein mögen. Sie alle tragen die Idee eines unabhängigen politischen Förderfonds und realisieren die Fortführung dieser solidarischen Idee.

Sollte eure Gruppe, Verein oder Initiative Interesse an einer Mitgliedschaft bei Netzwerk haben, meldet euch einfach im Netzwerk-Büro.

Treffpunkte

Der A-Laden in Mitte, ein Treffpunkt für Anarchist_innen mit regelmäßigen Veranstaltungen.

Das Kneipenkollektiv Straßenbahn in Schöneberg existiert schon seit 1977 mit wechselnder Besetzung, in kollektiver Struktur.

Der Infoladen Baobab Eine Welt e.V. bietet Raum zum Lesen, sich informieren und veranstaltet Seminare, Filme und Diskussionen.

Der Verein Kommunikation und Aktion für Frauen - Eulalia Eigensinn e. V. wurde 1987 als Frauenselbsthilfeprojekt gegründet und betreibt ein Cafe für Frauen.

Der bekannte Veranstaltungsort SO 36 in der Oranienstrasse in Kreuzberg wird vom Sub Opus 36 e.V. realisiert.

Der Stadtteil- und Infoladen Lunte in Neukölln wird vom Krümel e.V. getragen. Das ist eines von vielen Projekten des Krümel e.V., der nun schon seit über 20 Jahren in Neukölln aktiv ist.

Die Antirassistische Initiative Berlin (ARI) ist seit 1988 aktiv und kämpft mit Migrant_innen und Flüchtlingen gegen die rassistischen Zustände in Deutschland.

Ein selbstverwaltetes Frauenprojekt mit unterschiedlichen Angeboten von und für Frauen ist die Schokofabrik.

Das Wagendorf Lohmühle, getragen vom Kulturbanausen e.V. ist ein vielfältiges Wohn, und Kulturprojekt und bietet Freiräume zur Verwirklichung eigener Projektideen.

Das selbstverwaltete Kinderferien- und Tagungshaus Wernsdorf bietet Platz und Freiräume für Feriencamps und Seminare.

Das Tommy Weißbecker Haus welches seit 1973 existiert, gehört zum Verbund des SSB e.V., zu welchem auch das Drugstore und die das Wohnprojekt Mansteinstr./Rote Insel gehört.

Der Treff- und Informationsort für türkische Frauen (TIO) e.V. ist seit 1978 Träger von Angeboten, die sich zunächst ausschließlich an Frauen aus der Türkei, in der Zwischenzeit an alle Migrantinnen richten.

Kulturen im Kiez e.V. engagiert sich für eine bewusste, interkulturelle Gemeinschaft im Wedding. Der Fokus liegt auf der Förderung von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aller Herkünfte im Sinne einer geschlechterdemokratisch verfassten Gesellschaft.

Die Gästeetage des Bundes deutscher Pfandfinder befindet sich im Wedding und bietet günstige, selbstverwaltete Unterkünfte für Gruppen bis zu 70 Personen.

Das Weglaufhaus ist ein antipsychiatrisch orientiertes Wohnprojekt im Norden Berlins, das wohnungslosen oder akut von Wohnungslosigkeit bedrohten psychiatriebetroffenen Menschen die Möglichkeit bietet, sich dem psychiatrischen System zu entziehen und ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Träger und Initiator des Projekts ist der Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V.

Der Polnische Sozialrat e.V. wurde 1982 in Berlin gegründet. Er ist eine soziale Selbsthilfeorganisationen polnischer Immigrant_innen in Deutschland und hat seinen Sitz in der Oranienstraße in Kreuzberg. Die zentrale Aufgabe des Vereines besteht darin, Beratung und individuelle Hilfeleistung für Pol_innen in Berlin anzubieten.

Der Kreativhaus e.V. bietet neben theater- und spielpädagogischer Arbeit auch Weiterbildungsangebote und den Verleih von Kostümen, Stoffen und Kleinrequisiten aus dem Fundus sowie den Verleih von Beleuchtungen an.

Der Kinder- und Schülerladen Olle Burg e.V. der 1972 als Sonderprojekt gegründet wurde, betreut Kinder aus sozial schwachen Familien in Moabit.

Archive

Die Autofocus Videowerkstatt, mit Sitz in Kreuzberg, verleiht seit Jahren alternative Videos und Filme und verfügt über ein umfassendes Videoarchiv.

Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Lateinamerika (FDCL) mit Sitz im Mehringhof arbeitet nun schon seit 1974 zur politischen und gesellschaftlichen Lage in Lateinamerika.

Das Umbruch Bildarchiv der neuen sozialen Bewegungen, bietet Fotos und Videostreams zu allen politischen Ereignissen seit 1988.

Das Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum e.V. (FFBIZ) bietet Informationen, Material und Beratung zu allen frauenrelevanten Themenbereichen.

Das Archiv für Dokumentation und Forschung Iran e.V. (AFDI) beschafft und katalogisiert Dokumente über die gesellschaftliche, politische und kulturelle Situation des zeitgenössischen Iran.

Das antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz) fördert und vernetzt antirassistische und antifaschistische Initiativen und sammelt und publiziert antifaschistische Texte.

Selbstverwaltete Betriebe

Die sozialistische GmbH Hinkelsteindruck arbeitet als Kollektiv in Kreuzberg. Sie drucken nicht nur „Gutes" zu solidarischen Preisen, sondern unterstützen auch Kooperativen im Aufbau.

Vom Mehringhof an den Treptower Park umgezogen ist Ökotopia, ein ökologischer Genussmittel und Naturkosthandel.

Das Leitmotiv des Fahrradladen im Mehringhof ist Qualität statt Masse, gute Fahrradberatung inklusive.

Der Lylla Biomarkt ist ursprünglich ein Ladenprojekt aus der Zeit der Hausbesetzungen gewesen. Das Haus war in dieser Zeit von dem Verein Leben und Arbeit übernommen worden und es gab Verträge mit den noch verbleibenden Besetzern. Im Naturkostladen hat sich bis heute eine kollektive Struktur bei der Arbeitsorganisation sowie gleicher Lohn erhalten.

Die Bücherstube Marga Schoeller in der Knesebeckstraße. ist eine der renommiertesten Buchhandlungen Berlins. Schriftsteller wie Kästner, Canetti und Brecht gingen hier ein und aus.

Hinter Friedels Fairsicherungsbüro steht kein Versicherungskonzern, sondern die Idee, unabhängig und fair zu beraten und bei Schadensfällen zur Seite zu stehen.

Das linke, emanzipatorische Herausgeber_innenkollketiv der Jungle World veröffentlicht die linke Wochenzeitung aus Berlin.

Das GEKKO- Getränke- und Handelkollektiv beliefert die coolen Projekte in der Stadt mit allen flüssigen Köstlichkeiten.

ASten

Der AStA der Universität Potsdam macht Hochschulpolitik und setzt sich für die Rechte der Studierenden ein.

Der AStA der TU Berlin setzt sich für die hochschulpolitischen Belange seiner Studierenden ein.

Thematisch arbeitende Gruppen und Vereine

Das Bildungsteam Berlin-Brandenburg ist ein gemeinnütziger Verein, der in der außerschulische politische Jugendbildung und Mädchen- und Jungenarbeit tätig ist.

Das Gen-Ethisches Netzwerk e.V. sieht seine Aufgabe in der kritischen Auseinandersetzung mit Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin.

Die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. kämpft am Ort des ehemaligen Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen in der Uckermark, nahe Ravensbrück, an welchem ca. 5000 Frauen umgebracht wurden, um ein würdiges Gedenken.

Die jour fixe initiative berlin besteht seit Oktober 1997. Mit Vortragsreihen zur Kritik von Herrschaft, Ausbeutung und Unmündigkeit bietet sie eine Plattform für die Diskussion und Theoriebildung innerhalb der radikalen Linken an und will einen Beitrag zur Überwindung kapitalistischer Vergesellschaftung leisten.

Der Reistrommel e.V. setzt sich für die Belange der ehemaligen vietnamesischen Gastarbeiter_innen und deren Familien ein.

Die unabhängigen Lateinamerika-Nachrichten informieren zehn mal jährlich über aktuelle Entwicklungen in Lateinamerika mittels Analysen, Stimmen und Berichten gemeinsam mit Redakteur*innen vor Ort.

Die STATTwerke wurden im Jahr 1981 als Beratungseinrichtung für kooperative und soziale Unternehmen gegründet und erarbeitet heute integrative, wirtschaftsnahe Konzepte für eine zukünftige Perspektive des lokalen Standortes.

Der Dachverband der Berliner Kinder- und Schülerläden versteht sich als Stimme der kleinen selbstverwalteten Kitas, als Lobby für Kinder, Eltern und Erzieher_innen.

Der Verein Iranischer Flüchtlinge e.V. bietet Beratung, Betreuung und gemeinsame Aktivitäten für iranische Flüchtlinge an.

Ziele und Anliegen der Baumschutzgemeinschaft Berlin sind Erhaltung, Schutz, Pflege und Neuanpflanzung von Bäumen des Berliner Stadtgebietes sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich.

Der Lesen und Schreiben e.V. bietet Hilfe und Unterstützung bei eben diesen Tätigkeiten.

Das Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung versteht sich als Förderer von politischer Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der Berliner Arbeitskreis für politische Bildung e.V. (Bapob) ist ein Verein, der seit 1980 internationale Begegnungen und Bildungsurlaube für junge Menschen sowie internationale Fortbildungen für Jugend- und Sozialarbeiter_innen anbietet.

Der B.A.U.C.H. e.V., Beratung und Analyse arbeitet im Bereich Umweltchemie.

Die Fröhlichen Friedrichshainer e.V. beleben mit ihrer Arbeit den Friedrichshainer Nordkiez.

Die Taz - Tageszeitung erhielt bei ihrer Gründung 1978, als selbstverwaltetes Redaktionskollektiv, Unterstützung von Netzwerk in Form eines Computers und erscheint täglich - nun auch im Internet.

Die Selbstverwaltete Ostberliner GenossInnenschaft (S.O.G.) e.G. ist Träger von selbstverwalteten Häusern in Berlin.

Der Verein Gemeingut in BürgerInnenhand beschäftigt sich kritisch und öffentlichkeitswirksam mit der Privatisierung von öffentlichen Gütern.