Bestellen | Spenden | Mitglieder | Übersicht | Impressum |

Geförderte Projekte 2019

Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.

Konferenz „Self-determination and empowerment of refugee and migrant women*“

Das Stimme Magazin ist eine Zeitschrift, die von Frauen* mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung herausgebracht wird, um das Leben von ebendiesen zu thematisieren und Frauen* eine Stimme zu geben. Im August plant die Gruppe rund um die Zeitschrift eine eintägige Konferenz zum Thema transnationaler Feminismus, Flucht- & Migrationserfahrungen von FLTI*, sowie Medienaktivismus. Unter Anderem soll es verschiedene Workshops zu Journalismus, Self-determination, Empowerment und Selbstorganisierung geben.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Druckkosten und Fahrtkosten von geflüchteten Personen.

Mehr Informationen (Achtung, Facebook!): https://www.facebook.com/stimmeMagazin

Flyer zum Thema "Besichtigungsbegleitung"

Die AG Eigenbedarf kennt keine Kündigung (E3K) beschäftigt sich mit der veränderten Situation der Gentrifizierung in der Stadt Berlin. Ein Schwerpunkt liegt auf Eigenbedarfskündigungen: Sie organisieren sogenannte „Besichtigungsbegleitung“ - Das direkte, solidarische Organisieren von Nachbarschaft und Mieter*innen bei einer anstehenden Kaufaktion der Wohnung. Diese erfolgreiche Aktionsform will die Gruppe in einem Flyer dokumentieren, um sie zu verbreiten und Menschen zu ermutigen die Aktion selber durchzuführen.
Netzwerk übernimmt die Druckkosten für die Informationsflyer.

Wandbild in Gedenken an ermordete Aktivist*innen in Lateinamerika

Das Kollektiv orangotango beschäftigt sich mit kritischer Bildungsarbeit, selbstorganisierten Strukturen und konkrete n sozialen, politischen und künstlerischen Interventionen, die zur Reflexion und Veränderung der bestehenden Verhältnisse beitragen. Ihr aktuelles Projekt soll im Rahmen eines großflächigen Wandbilds die Verfolgung und Ermordung von Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen in Lateinamerika thematisieren. Begleitend soll es eine öffentliche Veranstaltung zur Einweihung und eine Website mit weiterführenden Informationen geben.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben bei Farb-, Material- und Technikkosten.

Mehr Informationen: http://orangotango.info

AG Nachbarschaft Schillerkiez

Die AG Ist eine Nachbarschaftsgruppe von 10 Leuten aus Nord-Neukölln, die sich gegen Verdrängung und für eine mieter*innenfreundliche Immobilienentwicklung einsetzt. Sie fanden sich zusammen im Kampf um das Kneipenkollektiv „Syndikat“ im letzten Jahr und möchten sich nun breite im Kiez aufstellen und solidarische Strukturen aufbauen. Das soll unter Anderem mit Hilfe regelmäßiger Mieter*innenversammlung, aber auch verschiedenen geplanten Aktionen wie Kundgebungen, Kiezspaziergängen, Infoständen usw. realisiert werden.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Druckkosten für Info- und Mobimaterial.

Mehr Informationen: http://nk44.blogsport.de

A-Camp: Anarchistisches Sommercamp

Das A-Camp ist gelebte Anarchie: Auf dem Camp soll auf Grundlage von Solidarität, gegenseitiger Hilfe, freier Assoziation und Selbstorganisation mit Anarchie(n) experimentiert werden. Gerade in einem sich verschärfenden autoritären Gesellschaftsklima braucht es Versuche in gelebter Praxis Freiheit, Herrschaftslosigkeit und individuelle Autonomie mit Inhalten zu füllen. Genauso werden eigene Ideen auf die Probe gestellt, um an diesen Erfahrungen zu wachsen. Diskussionen, Workshops, Sport, Kreatives – alles was die Teilnehmer*innen initiativ einbringen. Netzwerk bezuschusst Baumaterial, Druckkosten und Porto.

Mehr Informationen: https://www.a-camp.net

Festival gegen Rassismus 2019

Das Bündnis gründete sich 2011 anlässlich des Bekanntwerdens der NSU-Mordserie. Seitdem organisiert es vielfältige Aktionen, um die Öffentlichkeit über Rassismus zu sensibilisieren und selbstorganisierten Widerstand zu leisten. Das Festival gegen Rassismus fand seit 2012 bereits 3 Mal statt. Und auch in diesem Jahr sollen am Blücherplatz unterschiedlichste Workshops, eine Ausstellung, Kinder- und Bühnenprogramm ein Ort zum Vernetzen und Organisieren entstehen.
Netzwerk gibt einen Zuschuss für Technikmiete, Material- & Druckkosten.

Behindert und verrückt feiern - Pride Parade 2019

Das Bündnis Behindert und verrückt feiern organisiert jährlich die Parade, um ein Zeichen zu setzen gegen Diskriminierung und für das Durchbrechen von strikten Vorstellung des „Normalen“. Das Bündnis setzt sich aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und queeren Einzelpersonen zusammen - dieses Jahr planen sie die Parade am 22. Juni 2019.
Netzwerk unterstützt das Bündnis mit einem Zuschuss für mobile Toiletten, Technikmiete, Wagenmiete und Material.

Mehr Informationen: https://www.pride-parade.de

Workshop zu Djing und Tontechnik in Neuruppin

Die f_antifa Brandenburg plant einen Djing und Tontechnik-Workshop für FLTI*, um junge Frauen* zu ermutige sich in Bereichen auszuprobieren und einzusteigen, die dem „männlichen“ zugeschrieben sind. Das Ganze soll im JWP Mitten-Drin in Neuruppin stattfinden.
Netzwerk finanziert die Druck- und Raumkosten.

Mehr Informationen: http://fabb.blogsport.eu

JWD: Antifaschistische Konferenz in Potsdam

Das JWD ist ein antifaschistisches Sommercamp, was an wechselnden Standorten jährlich in Brandenburg stattfindet. In diesem Jahr findet das Ganze in Potsdam statt und ist im Zuge der Landtagswahlen als Konferenz angesetzt. Neben verschiedenen Workshops zu Themen wie Rechtsrock in Brandenburg, Autoritarismus und Polizeistaat, gibt es zum Abschluss eine Podiumsdiskussion mit aktiven Kampagnen-Vertreter*innen aus verschiedenen Städten in
Brandenburg.
Netzwerk bezuschusst die Raummiete.

Mehr Informationen: http://www.jwd-camp.org

Bibliothek der Freien

Die Bibliothek der Freien ist eine Spezialbibliothek zu den Themen Anarchismus, Syndikalismus und herrschaftsloser Sozialismus. Die Bibliothek verfügt über einen Freihandbestand im Haus der Demokratie, sowie eine historische Zeitschriftensammlung in separaten Lagerräumen.
Netzwerk bezuschusst Materialkosten zur mediengerechten Aufarbeitung und Aufbewahrung.

Mehr Informationen: https://www.bibliothekderfreien.de

DIY Bike Camp

Die Gruppe Fahrradbande plant ein 4-tägiges Projektwochenende in Brandenburg. Es soll eine partizipative Plattform werden für den bundesweiten Austausch der Fahrrad-Community. Schwerpunktthema ist die Mobilitätswende – es werden verschiedene Workshops zu Themen wie Selbsthilfe-Reparatur, Informationsveranstaltungen zu Rechten von Fahrradfahrer*innen oder umweltfreundliches Reisen mit dem Rad. Im Anschluss ist eine Fahrraddemo geplant, um eine lokale Bürgerinitiative zu unterstützen, die sich gegen den Bau einer Bundesstraße durch ein Fauna-Flora-Habitat und Vogelschutzgebiet einsetzt.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für die Geländemiete.

Mehr Informationen: http://mitradgelegenheit.org

Reichenberger Kiezfest 2019

Das politische, nicht-kommerzielle Straßenfest in Kreuzberg findet auch in diesem Jahr statt: Ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen, Inis und Kollektiven (u.a. Meuterei, Lause bleibt, Regenbogenfabrik u.v.m.) organisiert die Veranstaltung, mit dem Ziel den unterschiedlichen im und für den Kiez aktiven Projekten die Möglichkeit zu bieten, sich der Nachbarschaft vorzustellen und in Dialog zu treten. Es wird ein Kinderprogramm, Bühnen-Live-Musik auf der Straße, viele Infostände von Initiativen und Redebeiträge zum Kampf gegen Verdrängung und Mieterhöhungen geben.
Netzwerk finanziert die Kosten Bühnen- & PA-Ausleihe.

Mehr Informationen: http://www.regenbogenfabrik.de

Kollektiv KINOKAS - multimediales Projekt zu reproduktive Rechte und Gerechtigkeit

Das queer-feministische Filmkollektiv ist eine loser Zusammenschluss von FLTIQ*, die gemeinsam zu feministischen Themen Filme produzieren. Sie planen das multi-mediale Projekt „Interruptio“, welches aus einem Dokumentarfilm mit angeschlossener Website besteht. Das Thema Schwangerschaftsabbruch soll mittels Erfahrungsberichten und Interviews mit Expert*innen beleuchtet werden. Die Website soll ein Gegengewicht zu den im Netz dominierenden fundamentalistischen und frauenfeindlichen Anti-Abtreibungs- Webseiten schaffen.
Netzwerk bezuschusst die Technik-, Druck- & Raumkosten für das Kollektiv.

Mehr Informationen: https://reprorechtefilm.org

Pommunismus - Solidaritätsstrukturen & Pommes

Das Pommeskollektiv Pommunismus wurde vor 2 Jahren in Berlin gegründet und will durch Verkauf von Pommes auf Festivals, Polit-Camps und Straßenfesten, Personen, Gruppen und Strukturen finanziell unterstützen, die sonst nur schwer an Geld kommen oder bei der Geldsuche auf Solidarität angewiesen sind. Zum Beispiel werden Menschen unterstützt, die um ihr Bleiberecht kämpfen und sich dafür eine*n Anwältin/Anwalt leisten müssen, Menschen, die auf Grund steigender Mieten ihre Miete nicht bezahlen und von Zwangsräumung betroffen sind, usw.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für den Bau eines Winterlagers.

Antirassistisches Fußballturnier - AFFI-Cup

Die Antifaschistische Fußball Fan Initiative (AFFI) wurde 1990 gegründet, um der nationalistischen und rassistischen Stimmung in der Wende- & Nachwendezeit, welche sich auch in den Stadien & Fußballplätzen ausdrückte, eine offene, diskriminierungsfreie Fankultur entgegenzusetzen. Ein wichtiges Event ist dabei der AFFI-Cup, der letztes Jahr nach 11jähriger Pause bereits stattfand und dieses Jahr fortgesetzt werden soll. Ziel ist die Nutzung von Fußball als Teamsportart, um gesellschaftliche und soziale Probleme zu thematisieren, Jugendliche einzubinden und sich zu vernetzen.
Netzwerk bezuschusst die Raummiete und Druckkosten für die Veranstaltung.

Kundgebung: Solidarität statt BAMF

Die Freien Dozent*innen sind ein Zusammenschluss von Lehrkräften, die in sogenannten Integrationskursen (Deutschkursen) arbeiten. Seit Sommer 2015 kämpfen sie für bessere Arbeits- & Lernbedingungen in den Kursen. Am 20. Juni 2019, dem Weltflüchtlingstag, planen sie eine Kundgebung vor dem Bundesministerium des Inneren in Berlin, bei welchem sie nicht nur die
Integrationskurse, sondern die gesamte BAMF-Praxis gegen Migrant*innen und Geflüchtete, kritisieren wollen.
Netzwerk unterstützt sie dabei bei den Druck-, Material- & Technikkosten.

Mehr Informationen: https://freiedozentinnen.wordpress.com

"Ich bin besorgt, holt mich hier raus!" - Kampagne in Köpenick

Uffmucken ist ursprünglich ein Bündnis alternativer Jugendlicher, antifaschistischer Gruppen und zivilgesellschaftlicher Initiativen. Ziel ist es, rechtem Gedankengut und dem alltäglichen Rassismus auf der Straße mit einer bunten und lebendigen (Gegen-)Kultur ein Ende zu bereiten. Zu den anstehenden Europawahlen planen sie gemeinsam mit dem VVN BdA Köpenick eine Öffentlichkeitskampagne in ihrem Bezirk.
Netzwerk finanziert die Druckkosten.

Mehr Informationen: https://uffmucken-schoeneweide.de

Extinction Rebellion - Klimapolitische Gruppe in Berlin

Die Gruppe „Extinction Rebellion“ (XR) ist eine sehr junge, international aufgestellte Organisation, die erst letztes Jahr gegründet wurde und sich für schnelle und massive Maßnahmen zum Klimaschutz einsetzt. Ab dem 15. April ist die internationale „Rebellion Week“ geplant, mit formeller Ausrufung der weltweiten Rebellion gegen die Klimakrise. Die deutschen XR-Gruppen wollen dies schwerpunktmäßig in Berlin durchführen und planen in diesem Rahmen verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen.
Netzwerk übernimmt die Druckkosten für die Öffentlichkeitsarbeit der Aktionen.

Mehr Informationen: https://rebellion.earth

„One Struggle – One Fight“: Fotoausstellung zu bedrohten Hausprojekten

"Let’s Get United Against Racism, War and Gentrification" ist eine offene politische Gruppe in Berlin, die sich gegen Diskriminierung engagiert. Das Projekt „One Struggle – One Fight“ ist ein Fotoprojekt, welches die Unterstützer*innen von verschiedenen bedrohten linken Projekte in Berlin zeigt: So skurril und ausdrucksstark wie möglich fotografiert soll die Ausstellung am Ende die Sichtbarkeit der Problematik und den öffentlichen Druck erhöhen.
Netzwerk bezuschusst die Druckkosten für die Ausstellung.

Mehr Informationen: http://letsgetunited.blogsport.eu

Tag des offenen Freiraums im UJZ

Die FAK (Feministischen Antifaschist*innen Karlshorst) ist eine autonome Gruppe, die ihren Fokus auf feministische Arbeit legt. Momentan richten sie ihr Engagement gezielt auf Lichtenberg und Karlshorst und möchten dort im UJZ (Unabhängiges Jugendzentrum) den Tag des offenen Freiraums veranstalten. Dort soll es tagsüber Kuchen, Filme, Umsonstflohmarkt sowie Fahrrad- und Siebdruckwerkstatt geben, um abends den Tag mit Musik, Bier, guten Gesprächen und einer Podiumsdiskussion abzuschließen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Druckkosten und technischer Ausstattung.

Mehr Informationen: http://ujz.tumblr.com

Film & Diskussion: Kontinuitäten von Eugenik und Genetik

Das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) wurde 1986 von kritischen Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Mediziner*innen und politischen Aktivist*innen gegründet. Der in Berlin ansässige Verein vermittelt Informationen zu Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin. Im Februar veröffentliche das Gen-ethische Netzwerk eine neue Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (Nr. 248) zum Thema „Präzisionsmedizin“ und Big Data-Gesundheitsforschung. In diesem Zusammenhang soll nun der Dokumentarfilm „A Dangerous Idea“ gezeigt und anschließend diskutiert werden.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für Raummiete und Vorführgebühren.

Mehr Informationen: https://gen-ethisches-netzwerk.de

Refugees Emancipation - Aktion zum Frauen*kampftag 2019

Refugees Emancipation ist ein von Geflüchteten ins Leben gerufenes Projekt:  Die Gruppe betreibt eigene Internetcafés in Brandenburg, die Geflüchteten kostenlos zur Verfügung stehen und in denen regelmäßig verschiedene Bildungsangebote organisiert werden. Im Zuge des Projekts sollen zum Internationalen Frauen*kampftag verschiedene Veranstaltungen von und für geflüchtete Frauen in Brandenburg stattfinden. Zum einen ist eine Demo mit anschließendem Gespräch zwischen Lokalpolitiker*innen und geflüchteten Frauen geplant sowie zwei Workshops in den darauffolgenden Tagen, um gemeinsam die politischen Forderungen zu Papier zu bringen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit der Finanzierung der Raummiete sowie Technik.

Mehr Informationen: http://www.refugeesemancipation.com

Mietenwahnsinn-Demo

Das Mietenwahnsinnbündnis ist ein offener Zusammenschluss von Berliner stadt- und mietenpolitischen Initiativen und engagierten Einzelpersonen. Entstanden ist das Bündnis 2018 mit dem Ziel eine Großdemonstration gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn zu organisieren, die im April 2018 auch stattfand und mit ca. 25.000 Menschen ein voller Erfolg war. Dieses Jahr soll anlässlich der internationalen Immobilienmesse ebenfalls eine Großdemo geben.
Netzwerk unterstützt das Bündnis mit einem Zuschuss für Druckkosten.

Mehr Informationen: https://mietenwahnsinn.info

Konferenz zu "Feminismus und neue Klassenpolitik"

Die Feministische Gruppe Kreuzberg ist eine Gruppe von jugendlichen Feminist*innen, die sich im Rahmen des Frauenkampftages sowohl auf theoretischer Ebene sowie als Aktivist*innen zum Verhältnis zwischen Klasse und Geschlecht austauschen möchten. Die zweitägige Konferenz soll zwischen dem 16. und 17.03.2019 am Franz-Mehring-Platz 1 stattfinden und wird Podiumsdiskussionen und Workshops beinhalten. Sie richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen sowie politisch interessierte Jugendliche.
Netzwerk bezuschusst die Druckkosten.

Cycleaction - Aktionsgruppe mit Lastenrad

Die Gruppe Cycleaction gründete sich in Neukölln und verfolgt mit Hilfe eines Lastenrads unterschiedliche politische Projekte: Zum einen wird das Rad gegen Lebensmittelverschwendung eingesetzt und großflächig aus Betrieben aussortierte Lebensmittel im Kiez verteilt. Zum anderen sammeln sie Spenden für Bleiberechts- und Repressionskosten durch das Verteilen von Solisnacks und Getränken auf Demonstrationen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für ein Fahrradschloss, das Lastenrad und eine Versicherung.

Jour Fixe Initiative: Veranstaltungsreihe zu "Solidarität"

Die Initiative besteht seit 1997 und organisiert alljährlich Veranstaltungsreihen in der NGBK (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst) zu verschiedenen Themen kritischer Gesellschaftstheorie. In diesem Jahr findet die Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Solidarität“ statt. Dabei geht es um unterschiedliche Aspekte rund ums Thema.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für den Druck.

Mehr Informationen: http://www.jourfixe.net

Mitglieder-AG der EVB: Arbeitstreffen und Informationsveranstaltungen

Die Mitglieder-AG ist eine sozial- und mietenpolitische Arbeitsgruppe in der Berliner Genossenschaft Erbbauverein Moabit (EVM). Der EVM hat insgesamt etwa 10.000 Mitglieder und etwas mehr als 5.000 Wohnungen. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Mitglieder im EVM und/oder Bewohner*innen. Die Arbeitsgruppe gründete sich Anfang 2016. Grund waren vermehrte Berichte, dass Menschen mit niedrigem Einkommen und/oder Personen of Color bei der Wohnungsvergabe diskriminiert werden sowie enorme Mietsteigerungen bei Neuvermietung. Nun möchte die AG Arbeitsgruppentreffen veranstalten und größer beworbene Informations- und Diskussionsveranstaltungen organisieren.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für Druckkosten, Benzin und Portokosten.

Feministische Antifa Brandenburg: Postkarten und Sticker

Die fabb ist eine feministische Antifagruppe in Brandenburg und versteht sich als Ort der Selbstreflexion zu Erfahrungen mit Sexismus, besonders bei antifaschistischer Arbeit. Nach der durch Netzwerk geförderten Broschüre "Tipps und Tricks für F*Antifas" wollen sie mit einer Sticker- und Postkartenaktion zum Frauenkampftag für mehr Sichtbarkeit von F*Antifas sorgen.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit der Finanzierung des Drucks.

Mehr Informationen: http://fabb.blogsport.eu

Radikalte Humanist*innen: Kurzfilm zum Mauerjubiläum

Die RadiHums sind eine Gruppe von Menschen, die sich im Vorfeld der #unteilbar-Demo zusammengefunden haben. Sie wollen der Kriminalisierung von Flucht und Migration eine solidarische, weltoffene und gerechte Perspektive entgegensetzen. Für das Mauerjubiläum 2019 planen sie einen Kurzfilm, der die historischen und aktuellen Ereignisse gegenüberstellt und kritisch hinterfragt.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Technik und Fotolizenzen.

Politische Installation "Die Verdrängten"

Der Reflektor Neukölln ist eine offene Gruppe, die Widersprüche zwischen dem "Ich" und der Gesellschaft mit Hilfe von Kunst, Schauspiel und Musik im öffentlichen Raum sichtbar macht. Ihr Projekt vom Dezember 2018 (gefördert von Netzwerk) - "die Verdrängten" - war ein voller Erfolg! Es handelt sich dabei um eine Perfomance mit lebensgroßen Puppen, die im öffentlichen Raum inszeniert werden und die Angst vor dem sozialen Abstieg, Wohnungslosigkeit und Vereinsamung thematisieren.
Netzwerk bezuschusst die Druck- und Materialkosten.

Mehr Informationen: https://www.die-verdraengten.de

Broschüre: "Dunkelziffer unbekannt. Rassismus und rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf"

Der Arbeitskreis Rechte Gewalt besteht aus Studierenden, Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie Lehrenden der Alice Salomon Hochschule. Sie verfolgen die Entwicklungen im Bezirk und rund um die Asylunterkunft, informieren die Öffentlichkeit und organisieren politische Aktionen. Seit 2015/16 erscheint regelmäßig ihre Zeitschrift "Dunkelziffer unbekannt": Neben der stadtweiten Erfassung der Berliner Registerstellen werden rassistische und rechte Vorfälle mit Artikeln und Fotos gezielt für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf in der Broschüre aufgearbeitet.
Netzwerk übernimmt anteilig die Druckkosten.

Soli -Event mit Muaythai und Informationen zu Rojava

Seit 2018 engagieren sich die Kampfsportler*innen gegen die Vereinnahmung des Sports durch Neonazis und Rechtsradikale. Jetzt organisieren sie eine Soliveranstaltung für Strukturen in Rojava: Alle Gewinne der Veranstaltungen werden an die einzige Prothesenwerkstatt in Nordsyrien gespendet.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für den Druck, die Miete und die GEMA Kosten.

Mehr Informationen: https://so36.com

Ausstellung: Gustav Landauer in Berlin 1889 - 1917

Die Gustav Landauer Denkmalinitiative hat sich 2015 gegründet. Ziel ist es, die Geschichte der libertären Bewegung zu dokumentieren, zu vermitteln und einen zentralen Gedenkort in Berlin zu schaffen. Die Ausstellung soll über das Wirken Gustav Landauers (1870-1919) informieren und seine zukunftsweisende Vision im historischen Kontext darstellen.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für Ausstellungstafeln.

Mehr Informationen: https://gustav-landauer.org