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Geförderte Projekte 2021

Für ein besseres Morgen.

Fritten statt Frontex

Die Balkanbrücke setzt sich seit 1,5 Jahren für die Einhaltung der Rechte von People on the Move entlang der Balkanroute ein. Mit der Plakataktion „Fritten statt Frontex" wollen sie an eine europaweite Kampagne zur Abschaffung von Frontex anknüpfen: Bis zur Bundestagswahl soll auf die Unterstützung durch die deutsche Regierung durch die Entsendung von Polizist*innen und die Bereitstellung von Budget trotz der dokumentierten Fälle von Grenzgewalt aufmerksam gemacht werden.

Netzwerk finanziert einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit.

https://balkanbruecke.org/kampagne-abolish-frontex

Hornstrassenfest in Kreuzberg

Das “Kiezbündnis am Kreuzberg” setzt sich für eine Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und die Vielfalt der Bewohner*innen im Kiez ein. Unter dem Schlagwort “Was tut sich im Yorck-/Großbeerenkiez?” lädt das Bündnis z.B. zum offenen, monatlichen Kiezratschlag ein. Außerdem veranstalten sie jährlich die Kiezwochen mit Abschlussfest: In diesem Jahr Ende August wird das Hornstraßenfest als Austauschforum über Wohnen, Kultur, Leben im Kiez sowie des nachbarschaftlichen Engagements stattfinden.

Netzwerk beteiligt sich den Kosten für Material und Öffentlichkeitsarbeit.

https://www.kiez-am-kreuzberg.de

Hunderte bei Black Lives Matter Demo

Am 2. Juli organisierten überwiegend junge Menschen die jährliche Black Lives Matter Berlin-Demonstration am Ende des BLM Month, um auf die prekäre Lage Schwarzer Menschen in Deutschland hinzuweisen und einen Ort der Vernetzung für die Community-Angehörigen zu schaffen.

Netzwerk bezuschusste die Ausgaben für die Demonstration.

https://www.blacklivesmatterberlin.de

Bad Freienwalde ist bunt!

Bad Freienwalde ist eine Kleinstadt am Rande des Oderbruchs in Märkisch-Oderland. Seit Jahren gibt es dort eine aktive und organisierte rechte Szene. 2008 wurde der alternative Jugendclub von Neonazis angezündet und brannte dadurch nieder. Deswegen hat das Bündnis Bad Freienwalde ist Bunt! für den 14. August ein öffentlichkeitswirksames politisches und kulturelles Stadtfest auf dem Marktplatz durchgeführt: mit Reden, Lesungen und Diskussionen, die sich mit den rechten Dynamiken in der Stadt, aber auch den Initiativen dagegen auseinandersetzen. Dazu kamen kulturelle Beiträge, welche die Menschen zusammen gebracht haben.

Netzwerk fördert die Öffentlichkeitsarbeit und Sachkosten.

Tischler*innen aller Orten - Vereinigt euch!

Das Tischlerinnen*treffen findet seit 1991 einmal jährlich für ein verlängertes Wochenende im statt und wird jedes Jahr von einem neuen ehrenamtlich arbeitenden Organisationsteam konzipiert und vorbereitet. Ziel ist die Vernetzung von FLINTA* aus diesem Beruf sowie die Weiterbildung im Bereich Arbeiter*innenkampf und Gleichberechtigung - zum Beispiel durch Workshops zu Themen wie Sexismus im
Arbeitsalltag oder Beirat-Gründung.

Netzwerk beteiligt sich an den Organisationskosten.

https://www.tischlerinnen.de/das-bundesweite-treffen

Nachbarschaft? - Dragopolis!

Die Nachbarschaftsinitiative Dragopolis veranstaltet seit einigen Jahren regelmäßig das Nachbarschaftsfest DRAGONALE im Club Gretchen: Mit einem vielfältigen Musik-/Kulturprogramm auf den verschiedenen Bühnen (mit Schwerpunkt auf Künstler*innen aus den umgebenden Kiezen), einer Theateraufführung und Filmvorführung sowie Infostände verschiedener stadtpolitischer Initiativen wird der Kiez richtig aufgemischt.

Netzwerk bezuschusst Materialkosten und Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

https://www.dragopolis.de

BPoC-Vernetzung

Geplant ist ein Vernetzungstreffen für schwarze Menschen und BPoC, um Wissen und Erfahrungen zu bündeln wie kulturelle Arbeit mit wichtigen politischen Diskursen zu Antirassismus, Migration, Kapitalismuskritik, QueerFeminismus und Inklusion zusammengebracht werden kann. Grundbausteine sind das gegenseitiges Kennen Lernen, politische Haltungen zum Thema Empowerment und Transformation durch Kunst und die Diskussion dazu. Aus dem Austauschtreffen soll am Ende eine Broschüre enstehen.

Netzwerk übernimmt die Druckkosten der Broschüre.

Gegen den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

Die Kurdistan AG der IL plant eine Info-Veranstaltung zur Menschenrechtslage in der Türkei und zum Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention, die den Schutz von Frauen gegen Gewalt befördern soll. Eingeladene Referent*innen sind: Ertuğrul Kürkçü (HDP-Ehrenvorsitzender und zur Zeit im deutschen Exil lebend), Svenja Huck (Journalistin) und Anita Starosta (medico international). Ziel der Veranstaltung ist eine kritische Sensibilisierung der deutschen Öffentlichkeit gegenüber der aktuellen Menschenrechtslage in der Türkei und der Rolle Deutschlands als langjährige Unterstützerin der Türkei auf wirtschaftlicher und militärischer Ebene. Außerdem soll der solidarische Austausch zwischen emanzipatorischen und demokratischen Kräften in Deutschland, in der Türkei und Kurdistan gefördert und solidarische Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Netzwerk bezuschusst die Kosten der Veranstaltung.

https://interventionistische-linke.org/tags/kurdistan

Mietenwahnsinn beenden!

Das Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahsinn ist ein Bündnis aus vielfältigen wohnungspolitischen Initiativen, Projekten, Orten und Gruppen. Für den Herbst dieses Jahres (kurz vor den Wahlen) plant das Bündnis eine Großdemonstration in der Innenstadt und bei bundesweiter Mobilisierung mit Bussen.

Netzwerk finanziert die Veranstaltungstechnik mit.

https://www.mietenwahnsinn.info

Fahrräder selbst reparieren!

Fahrrad3000 ist eine offene Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt auf dem Dragoner Areal, wo Fahrräder unter Anleitung repariert werden können. Ziel ist die Stärkung von nachhaltiger Mobilität, die mit einem niedrigschwelligen und kostenfreien Angebot verfolgt wird. Zudem wird das soziales Miteinander im Kiez gestärkt, indem vielfältige Zielgruppen (jung-alt, sportlich-gemütlich etc.) angesprochen werden. Die Werkstatt wird von dem Kollektiv Kommando Karate aufgebaut.

Netzwerk fördert die Werkstatt mit Anschaffungen für Veranstaltungs- und Werbematerialien.

‚Nah & Distanziert‘ - der Podcast zu kritischer Sozialer Arbeit

‚Nah & Distanziert‘ ist eine Podcast, der bereits in der zweiten Staffel erscheint und sich mit kritischer Sozialer Arbeit auseinandersetzt. Themen der neuen Staffel sind unter anderem: Jugendhilfe in Zeiten von Corona, Gewerkschaften und Soziale Arbeit, Aktivismus versus Lohnarbeit, u.a.

Zur Unterstützung der neuen Staffel bezuschusst Netzwerk die Anschaffung von technischem Equipment.

http://nahunddistanziert.de

Neues Wohn- und Bildungsprojekt Lichtenrade

Ein Zusammenschluss aus Aktivist*innen haben ein Grundstück in Berlin-Lichtenrade angemietet. Dort entsteht neben Wohnraum ein offener Bildungsraum für politische Selbstorganisierung und nachbarschaftliche Vernetzung.

Netzwerk unterstützt das Projekt mit einer Anschubfinanzierung für Ausstattungsmaterial.

Tag ohne Bundeswehr

Aus dem Tag der Bundeswehr am 12. Juni wird durch kreative Aktionen in der Innenstadt der Tag ohne Bundeswehr. Ziel ist eine anti-militaristische Auseinandersetzung mit Militär und der deutschen Bundeswehr.

Netzwerk bezuschusst das benötigte Material und technisches Equipment.

Daily Resistance - Zeitungsprojekt

Daily Resistance ist eine seit 2015 unregelmäßig erscheinende vielsprachige Zeitung von und für Geflüchtete, die aus den Protesten vom Oplatz entstand: Ziel ist die Sichtbarmachung des politischen Engagements von geflüchteten Menschen sowie deren Rechte im Asylsystem, lokale Anlaufstellen und Unterstützungsstrukturen. Die Zeitung wird vor allem in Geflüchtetenunterkünften verteilt. Die Berliner Zeitungsredaktion editiert und übersetzt Artikel, Interviews und Beiträge, die aus ganz Europa eingesandt werden. Die neunte Ausgabe umfasst 10 Seiten und erscheint in einer Auflage von 3.000 Stück.

Netzwerk beteiligt sich an den Druckkosten.

https://dailyresistance.oplatz.net

Fahrradkorso zum 76. Jahrestag der Befreiung

Zum diesjährigen 76. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus plant der Berliner VVN BdA gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen und Initiativen einen Fahrradkorso von Schönholz zum Treptower Park. Mit Musik und Redebeiträgen wollen sie so, trotz Corona, an diesem Tag präsent sein, gedenken und unter dem diesjährigen Motto: “Keine Stimme der AfD” gegen aktuelle nationalistische Kräfte aufmerksam machen.
Netzwerk bezuschusst hierfür die Technik-, Material- und Druckkosten.

https://berlin.vvn-bda.de

Zapatistische Austauschreise nach Chiapas/Mexiko

Das Colectivo gata-gata organisiert seit mehreren Jahren internationalistische Austauschreisen in die zapatistische Region in Chiapas/Mexiko. Ziel ist ein direktes Kennenlernen der autonomen zapatistischen Strukturen in den Bereichen basisdemokratische Selbstregierung, Gesundheit, Bildung, Kommunikation und kollektives Arbeiten.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für das Vorbereitungsseminar.

"Queer durch Berlin"-Rallye

Junge, queerfeministische Aktivist*innen planen eine coronagerechte Rallye durch die Stadt und kombinieren diese mit Online-Vorträgen sowie Online-Diskussionen. Ziel ist es, gerade jungen Menschen verschiedene intersektionale Themen näher zu bringen.
Netzwerk fördert die Kosten für Material sowie Druck von Informations- und Mobilisierungsmaterial.

#ZeroCovid - Für einen solidarischen europäischen Shutdown

Eine Gruppe von Menschen aus linken Zusammenhängen setzen sich gemeinsam für radikale Strategien zur Bewältigung der Pandemie ein: Sie fordern einen strikten Lockdown besonders im Lohnarbeitsbereich, anstatt dem Kapitalinteresse folgend nur die Freizeit der Menschen zu beschränken.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben durch einen Zuschuss für Printmaterial.

https://zero-covid.org

Gedenkmarsch gegen Rassismus und Kolonialismus

Das Projekt ‚1 Drop of Water Africa‘ ist ein Graswurzelprojekt mit Sitz in Berlin, das Teil der black community ist und sich gegen Rassismus, Kolonialismus und für ein Gedenken afrikanischer Widerstandsgeschichte einsetzt. Das Projekt möchte im Zuge des black history month einen Gedenkmarsch organisieren - Netzwerk fördert die Druck- und Materialkosten für die Mobilisierung und für Demo-Banner.

Selbstorganisierter Arbeitsraum in Lichtenberg

Das UJZ (Unabhängiges Jugendzentrum Karlshorst e.V.) ist ein selbstverwalteter Freiraum in Lichtenberg, der Bildungs-, Selbstorganisierungs- und Kulturarbeit im Kiez betreibt und von Jugendlichen und jungen Erwachsenen betrieben wird. Dass für Jugendliche der Zugang zu einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz nicht selbstverständlich ist, ist gerade während des Lockdowns besonders deutlich geworden. Daher wollen sie den Raum, der bisher als Siebdruckwerkstatt genutzt wurde, zum gemütlichen Workspace ummodeln, damit Einzelpersonen und Kleingruppen Zugang zu einem gut ausgestatteten Büro mit aller Soft- und Hardware haben, die für das Umsetzen von Projekten, Hausaufgaben oder anderem nötig sein kann.
Netzwerk bezuschusst Kosten für Renovierungsarbeiten und Ausstattung.

Kiezwatch - Kiezspaziergänge durch Neukölln

Nach den vermehrten rechten Anschlägen in Neukölln haben sich Nachbar*innen Nordneuköllns zusammengeschlossen, um darauf aufmerksam zu machen. Mittlerweile beteiligen sich ca. 40 Nachbar*innen an den Spaziergängen, und sie stoßen in der Nachbar*innenschaft auf immer größeres Interesse. Auch haben sich politische Gruppen dem Projekt angeschlossen und übernehmen organisatorische Aufgaben.
Netzwerk unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss für Druckkosten von Infomaterial.

Kiezladen in Berlin-Neukölln

In Neukölln soll ein neuer Kiezladen entstehen: Räume für kritische Bildungsarbeit, für eine solidarische Nachbarschaft und für politische Gemeinschaftsprojekte. Die politische Gruppe um den Devians e.V. sucht, plant, mobilisiert und Netzwerk unterstützt mit einer Anschubfinanzierung.

Mahnwache gegen Obdachlosigkeit

Das Bündnis Gemeinsam gegen Obdachlosigkeit organisiert Ende Januar 2021 die dritte Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumungen direkt vor dem Roten Rathaus. Damit soll erneut ermahnt werden, dass der Artikel 28 der Berliner Landesverfassung gerade jetzt dazu verpflichtet, das Recht auf Wohnraum angemessen umzusetzen.
Netzwerk unterstützt das Bündnis bei Materialkosten.

Presseartikel zur Mahnwache: https://www.jungewelt.de/artikel/395771.obdachlosigkeit-sie-erleben-verschiedene-formen-von-gewalt.html

Mobile Küfa im Kiez

Cyclaction setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein, indem sie Essen an Einrichtungen und Verteilstationen fair-teilen. Außerdem organisieren sie gemeinsam mit dem Anti-Deportation-Café regelmäßig Küfa (Küche für Alle) gegen Spenden, mit denen Menschen mit Fluchterfahrung unterstützt werden.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit Druck- und Materialkosten.

Decolonize Berlin ‚Erinnerungskultur umdenken‘

Die jungen Aktivist*innen haben sich zusammengeschlossen, um koloniale Erinnerungskultur anzuprangern. Immer noch werden in Berlin Kolonialverbrecher, Antisemit*innen und Rassist*innen durch Straßennamen und Denkmäler geehrt. Deshalb möchte die Gruppe einige Straßen symbolisch nach Opfern des NSU, Widerstandskämpfer*innen gegen die Kolonialherrschaft und Menschen, die von Polizei- und Sicherheitsbehörden ermordet wurden, umbenennen.
Netzwerk fördert die Druckkosten des Projektes.

Broschüre über Perspektiven zur Pandemie

Die Gruppe feava möchte gesellschaftspolitische Themen aus dem akamdemischen Dunstkreis rausholen. Mit dieser Zielsetzung haben sie bereits im Frühjahr 2020 eine Broschüre herausgebracht, in der sie verschiedene Perspektiven auf die sozialen und politischen Folgen der Pandemie zusammenbringen. Nun soll eine zweite Broschüre erscheinen.
Netzwerk übernimmt die Druckkosten.