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Geförderte Projekte 2022

Nichts wird besser ohne uns.

Stadtspaziergänge am Leopoldplatz ‚Care-Arbeit trifft Nachbarschaft‘

Das Kollektiv Raumstation versucht mit seinem Projekt ‚Care-Arbeit trifft Nachbarschaft‘ das Thema in einer räumlichen Dimension zu fassen und im alltäglichen Leben sichtbar zu machen. Das Kollektiv will mit der Nachbarschaft, die in der Sorgearbeit aktiv ist, praxisnahe Gespräche zu Arbeitsalltag, Herausforderungen, Verständnis, Anerkennung sowie räumliche Aspekte der Arbeit führen. Dafür werden Spaziergänge sowie kleinere baulichen Interventionen entlang der Route rund um den Leopoldplatz im Wedding installiert. Netzwerk unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Anarchistische Bibliothek Kalabalik

Die Anarchistische Bibliothek Kalabalik ist ein selbst verwalteter Treffpunkt, eine Bibliothek sowie ein Veranstaltungsraum. Hier finden sich Bücher, Broschüren, Flyer, Plakate rund um anarchistische Themen. Außerdem stellen sie ihre Räumlichkeiten Aktivist*innen und Menschen aus der Nachbarschaft zur Verfügung. Zur Ausstattung gehört auch ein Drucker, den Menschen kostenfrei nutzen können, um zB Flyer und Plakate zu drucken und zu vervielfältigen. Netzwerk finanziert die Reparatur des Druckers.

Giffey, Geisel & Co. zum Mond schicken!

Die Kiezversammlung44 versteht sich als außerparlamentarisches Netzwerk verschiedener Initiativen, Hausgemeinschaften und Bewohner*innen in Nordneukölln. Dieses trifft sich seit 7 Jahren monatlich, um sich stadtpolitisch auszutauschen, kämpfende Hausgemeinschaften solidarisch und nachbarschaftlich zu vernetzen und sie mit dem notwendigen Wissen für ihren Widerstand auszustatten. Netzwerk bezuschusst die Kundgebung auf dem Hermannplatz: „Giffey, Geisel & Co. zum Mond schicken. Gegen Verdrängung, Mietenwahnsinn und Rassismus".

Queere Jugendliche informieren!

Der bildungspolitische Verein Agentur für Soziale Perspektiven hat gemeinsam mit queeren Jugendlichen eine Website erstellt, die queerfreundliche Termine und Orte anzeigt, sowohl aus dem Freizeitbereich (Jugendeinrichtungen, Partys, Gruppentreffen, Sportangebote und anderes) als auch Unterstützungs- und Beratungsangebote betreffend. Netzwerk bezuschusst den Druck von Stickern, die auf die Website aufmerksam machen.

Solidarität & Zivilcourage im Kiez stärken!

Die Kampagnenbündnis KiezcouRAGE startet eine Plakatkampagne, um die Solidarität und Zivilcourage in Kreuzberg-Friedrichshain zu stärken. Themenfelder sind dabei u.A.: Drogenkonsum, Polizeigewalt, rassistische und antisemitische Übergriffe und Obdachlosigkeit. Die Plakate und eine dazu gehörige Website greifen diese Themen auf, zeigen konkrete Handlungsansätze auf und versuchen Menschen dazu zu bewegen, aktiv zu werden und für Brennpunk-Themen zu sensibilisieren.
Netzwerk beteiligt sich an den Druckkosten von Plakaten und Broschüren zur Kampagne.

Feministisches Fanzine Rrrlampaga

Eine Gruppe aus überwiegend lateinamerikanischen Migrantinnen/FLINTA-Personen, bringen in regelmäßigen Abständen ein Fanzine heraus, in dem sie ihre Erlebnisse und Gedanken schildern, kritisch reflektieren und sichtbar machen. Sie positionieren sich gegen Euro-Zentrismus und den hegemonialen weißen Feminismus, der elitär und häufig diskriminierend und rassistisch ist. Mit dem Fanzine möchten sie Leser*innen zum Nachdenken anregen. Zusätzlich wird es zur Herausgabe der neuen Ausgabe Veranstaltungen geben. Netzwerk fördert Veranstaltungsmaterial und Druckkosten.

Kollektiv Kulturkombüse

Der gemeinschaftlich genutzte Hof bei Bestensee Hof besteht aus einem alten Gebäudebestand, Wald, Gartenflächen und einem Biotop. Langfristiges Ziel ist es, das Grundstück größtenteils frei zugänglich und öffentlich zu halten. Der Hof wird unter anderem Schulen und Kindergärten für Bildungszwecke zur Verfügung stehen. Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen können den Ort für Bildung und Erholung nutzen. Netzwerk beteiligt sich an nötigen Anschaffungen und Reparaturen.

9. Mai - Tag des Sieges über den Faschismus

Ein breites antifaschistisches Bündnis organisiert am Sonntag, den 8. Mai 2022 im Treptower Park den 77. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus, um sich bei allen antifaschistischen Kämpferinnen und Kämpfern die zur Zerschlagung Nazideutschlands einen Beitrag geleistet haben, zu bedanken. Netzwerk finanziert Technik und Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Anarchistische Tage Potsdam

Die Anarchistischen Tage Potsdam finden dieses Jahr zum vierten Mal. Sie haben die Sichtbarkeit anarchistischer Politik und Praxis in Potsdam und dem Umland und die Bildung einer gemeinsamen Plattform für zukünftige Zusammenarbeit zum Ziel. Die Veranstaltung wird medial (Videomitschnitte etc.) begleitet, um sie später digital zugänglich machen zu können. Themenschwerpunkte sind dieses Jahr: Temporarily Autonomous Zone (TAZ), Anarchistischer Revolutionsbegriff, Klimagerechtigkeit und Familie. Netzwerk fördert die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Graffiti-Jam im Mauerpark

Eine feministische Gruppe will aus eigener Erfahrung aufzeigen, dass auch die Graffitti-Szene nicht frei von Diskriminierungs- und Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus ist . Um dem etwas entgegen zu setzen, wollen sie FLINTA*s und andere dazu ermutigen, selbst zur Dose zu greifen. Dazu veranstalten sie eine feministische Graffiti-Jam am 8. März 2022 im Berliner Mauerpark. Netzwerk bezuschusst die Materialien.

Anmeldungen sind per E-Mail möglich: FLINTAGRAFFITIJAM(ät)protonmail.com

„Kein Kapital is mus“ - Workshopreihe

Der Berliner Jugendrat organisiert für den Februar eine Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themen unter den Vorzeichen ‚Kein Kapital is mus‘, bei denen andere Kollektive ihre Workshops anbieten. Es werden sechs ca. dreistündige Workshops stattfinden. Netzwerk beteiligt sich an den Organisationskosten.

Queer-feministische Stadtrallye

Die queer-feministische Aktionstage im März 2022 starten mit Workshops, Rallyes und einer Demonstration. Das Bündnis will queer-feministische Themen präsent machen und das Patriarchat schwächen, eigene Positionen in der Gesellschaft reflektieren und Mackern Paroli bieten. Dafür werden die Aktionstage basisdemokratisch in Himmelsrichtungsgruppen geplant. Netzwerk beteiligt sich an den Organisationskosten.

Antifaschistische Spaziergänge in Berlin-Neukölln

Als Reaktion auf die rechten Anschläge, die Polizei-Skandale und rechten Netzwerke in Neukölln, hat sich die Nachbarschaft in Nordneukölln zusammengetan, um die Aufmerksamkeit und Sensibilität bezüglich des Themas zu steigern. Bisher gibt es weder genug Aufklärungswillen von den Justizbehörden, noch gibt es genügend Solidarität. Mit den Spaziergängen soll dem Kiez die Möglichkeit gegeben, werden in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und zu vernetzen. Mittlerweile sind bei den Spaziergängen mehr als 40 Nachbar*innen dabei und die Aktionen stoßen weiter auf Interesse. Netzwerk beteiligt sich zum zweiten Mal an den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit für Kiezwatch. Netzwerk fördert die Druckkosten.

5 Jahre Theater der Verrückten

Das Kollektiv Theater der Unterdrückten existiert seit Mai 2017. Hier haben sich Menschen mit psychischen Krisenerfahrungen zusammengeschlossen, um mit theatralischen Mitteln die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu thematisieren und ihr entgegenzutreten. Kerngedanke ist es, das (Selbst)Verständnis für Menschen mit psychischen Problemen in der Gesellschaft zu fördern und zur Vielfalt derselben beizutragen. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Gruppe und des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist eine Forumtheater-Aufführung geplant. Netzwerk bezuschusst die Raum - und Organisationskosten.