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Wandelwoche 2020

Über 30 Veranstaltungen bis zum 19. September 2020

Liebe Interessierte und Unterstützer*innen einer solidarischen Zukunft.

Wir haben es zusammen mit über 50 beteiligten Projekten und Einzelpersonen geschafft ein spannendes und diverses Programm mit fast 30 Veranstaltungen, Touren, Online und Offline Workshops und Diskussionsveranstaltungen und Märkten auf die Beine zu stellen. Danke an alle, die mitwirken und viel Spaß!

Wertschätzende und geschlechtergerechte Sorgearbeit, Solidarische Landwirtschaft, Mietenprotest im städtischen Raum und Flächenkampf auf dem Land, Arbeiten in Selbstverwaltung, Kritik des vorherrschenden Arbeitsbegriffes, Solidarischer Direkthandel, Klimawandel und Gender, suffiziente Lebensweise und Modelle nachhaltiger Bodennutzung uvm. - es ist uns ein wichtiges Anliegen mit den Veranstaltungen der Wandelwoche zu zeigen, wie sehr unser Alltag in globale Wirkzusammenhänge eingebunden ist, aber auch, welche Handlungsoptionen vor unseren Türen darauf warten, weitergedacht und -getragen zu werden. Wir fordern ein gutes Leben für alle, überall. Dafür müssen wir gemeinsam die Auswüchse Kapitalismus getriebener Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme aufzeigen und ihnen mit Alternativen begegnen, die global, aber auch vor Ort Kämpfe verbinden. Es gibt keinen Wandel ohne Klimaschutz, ebenso wenig, wie es eine Wandelbewegung geben kann, die den patriarchalen Status Quo erhält oder eine Ökobewegung die rechtes Gedankengut vertritt. Solidarische Ökonomie und Transformation bedeutet für uns, Formen der Diskriminierung und Unterdrückung zusammen zu denken. Dabei ist es uns ein wichtiges Anliegen, vor dem daraus entstehenden Geflecht an Ungerechtigkeiten nicht zu verharren, sondern ihm mit konkreten Ideen und Versuchen zu begegnen. Viel Spaß also, mit den vielen Ideen für den Wandel!

Die Veranstaltungen - Programm und Anmeldung

Das Programm findet ihr als Liste und in der Kalenderansicht auf unserer Website. Vom 04.-19. September ist einiges los in Berlin und Brandenburg. Einiges könnt ihr auch dezentral und online besuchen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Spende ist willkommen. Bei fast allen Veranstaltungen ist dieses Jahr die Anmeldung vorab Bedingung zur Teilnahme. Bitte besetzt keine Plätze, wenn ihr sie nicht in Anspruch nehmt. Alle Informationen zur Anmeldung u.a., findet ihr auf der Seite der jeweiligen Veranstaltung. Für „offline" Veranstaltungen bitten wir euch, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Covid19-Pandemie einzuhalten. Passt auf euch und andere auf und bleibt solidarisch.

Mehr Informationen: www.bbb.wandelwoche.org

Eine kleine Auswahl aus dem Programm:

9. September 2020 um 15:30 - 18:30

Dass der großflächige Aufkauf von Land durch Investoren und Konzerne kein weit entferntes Problem darstellt, ist gerade auch in Brandenburg spürbar. Folgen sind u.a. die Zerstörung der Biodiversität und kleinteiliger lokaler ökonomischer Strukturen. Was kann man dagegen tun? Welche Modelle gibt es, diese Flächen längerfristig zu sichern und ihre Bewirtschaftung solidarisch zu gestalten? Auf dieser Radtour besuchen wir ein ganz konkretes Beispiel für Flächensicherung: eine Obstwiese im Havelland, die vor kurzem mithilfe der Kulturland e.G. gekauft wurde.
Radtour BioÖkonomie Entdecken (Potsdam)

10. September 2020 um 9:00 - 18:00

U.a. mit freiLand Potsdam, freies Radio Potsdam, BioPunk.kitchen, fLotte Potsdam, FairPacktLaden Potsdam, Heilkräutermanufaktur Kasismir und Liselotte, u.v.m.
Kimchi, Sauerkraut und Co. - Gemüse fermentieren (Berlin)

10. September 2020 um 15:00 - 17:00

In der Denkwerkstadt Nahrungswandel stellen wir das aktuelle Ernährungssystem in Frage und experimentieren mit Formen der Verarbeitung und Produktion von Nahrungsmitteln und anderen Alltagsdingen. Das Thema Subsistenz ist aus unserer Sicht für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel entscheidend. Seine Lebensmittel von Grund auf selbst zu verarbeiten ist eine wichtige Erfahrung gesellschaftlicher Zusammenhänge sowie des eigenen Vermögens.
handgewebt in berlin - „Konsum, Altkleider und Upcycling" in Zeiten von Corona (Berlin)

11. September 2020 um 16:00 - 19:00

In diesem Workshop geht es um unseren (Textil-)Konsum, die Altkleiderberge und das Selbermachen, Reparieren, Umgestalten, Aufwerten von Textilien. Gerade im Textilsektor gibt es aktuell verherrende Auswirkung besonders bei den Näher*innen. Gemeinsam wollen wir die aktuelle Situation analysieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten in Hinblick auf unser Konsumverhalten erarbeiten. Bringt gerne Textilien / Kleidung mit, die ihr reparieren möchtet, die nicht mehr verwertbar erscheinen oder die ihr weitergeben möchtet. Es gibt auch die Möglichkeit aus Alttextilien ein kleines Stück Stoff zu weben.
Mapping the territory - Essenslieferdienste und Kurierkollektive in Berlin

14. September 2020 um 12:00 - 20:00

Bei der Radtour wird durch den Besuch repräsentativer Orte des Ökosystems der Essenlieferdienste und der Essensauslieferung versucht, ein grobes Mapping der komplexen Landschaft der Industrie vorzunehmen. Ausgewählte Akteure werden zum Wort kommen: Der Fokus liegt insbesondere auf die selbstverwalteten Initiativen, die nach dem Exit von Deliveroo aus dem deutschen Markt, gestartet worden sind und auf der Frage nach ihren Erfolgschancen in einem so hart gekämpften Markt.

DirektKonsum trifft KO-Markt - solidarisch und direkt wirtschaften (Berlin)

19. September 2020 um 14:00 - 18:00

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann! Am Samstag trifft der DirektKonsum auf den KO-Markt, der monatlich stattfindende Kooperations-Markt im Haus der Statistik, eine Mischung aus Tag der offenen Tür, Wochenmarkt und Vorstellung der dortigen Pionieraktivitäten.
Bleibt gesund, kritisch, solidarisch und umtriebig!