der Mai startet mit vielen Aktionen und Demonstrationen zum 1. Mai. Vielleicht fahrt ihr dieses Jahr in den Grunewald, um soziale Sprengsätze zu entschärfen. Anlässlich des 8. Mai gibt es, auch davor und danach, verschiedene Gedenk-Veranstaltungen und Kundgebungen in Berlin und Brandenburg. Die Befreiung vom Faschismus ist zwar geglückt, aber einige Menschen sehnen ihn sich zurück, wie die Neonazis, die jedes Jahr in Demmin aufmarschieren. Eine antifaschistische Befreiungsparty hält dagegen. Aktiv werden müssen wir alle, egal wie lange wir uns schon den Nazis entgegenstellen. Und mag augenblicklich das Grundverständnis eines aktuellen Antifaschismus umstritten sein sein, – dann kann ja diskutiert werden. So macht es die von Netzwerk geförderte Veranstaltung „Left in Darkness“.
Bleibt stabil, euer Netzwerk
PS: Ach ja … Da war ja noch was. Linke Buchtage vom 28. – 31. Mai nicht verpassen!
1. Awareness Konferenz Berlin – Austausch, Reflexion und Vernetzung
Die selbstorganisierte Awareness-Konferenz findet vom vom 8. bis 10. Mai 2026 im Mehringhof in Berlin statt. Eingeladen sind Awareness-Aktive und -Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet. Im Rahmen der Konferenz sollen unterschiedliche Austausch- und (Weiter-)Bildungsformate angeboten werden, u.a. Workshops, Expert*innengespräche und Gespräche im Plenum. Das primäre Anliegen ist es, politische Awareness-Akteur*innen miteinander ins Gespräch über Diskriminierung, übergriffiges Verhalten und sexualisierte Gewalt zu bringen.
Die Gruppe „Nein zur Bezahlkarte Berlin-Brandenburg“ hat sich 2024 als Reaktion auf die (Wieder)-Einführung der Bezahlkarte für Menschen im Asylsystem in Deutschland gegründet. Der Gutscheintausch, um zu ermöglichen, dass Geflüchtete Menschen weiterhin über Bargeld verfügen, ist ein Teil ihrer politischen Arbeit. Da die Bezahlkarte dieses Jahr auch in Berlin eingeführt werden soll, versuchen sie politischen mit Info-Arbeit politischen Druck aufzubauen, um dies zu verhindern.
Netzwerk beteiligt sich an den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.
3. Kein Hexenwerk – Technik-Skillshare des Hextivisti Kollektivs
Das Hextivisti-Netzwerk ist eine lose Vernetzung, die an verschiedenen Orten bundesweit Technik-Skillshares für Aktivist*innen organisiert. Im Mai wird ein Skillshare in Berlin mit Fokus auf Sicherheitsfragen von aktivistischen Gruppen organisiert.
In unserer nigelnagelneuen Podcast-Folge wird die Gruppe „Initiative für einen Gedenkort KZ Uckermark“ interviewt. Das Gespräch gibt Einblicke in selbstorganisierte Erinnerungsarbeit in schwierigen Zeiten in Brandenburg. Spannend!
Der nächste Beratungstermin für selbstorganisierte Projekte aus dem aktivistischen Kontext, die auf der Suche nach Fördermitteln sind, in Kooperation mit dem AStA der TU Berlin, ist am Montag, dem 26. Mai 2026, von 10-13 Uhr.
Wo: Online-Termine können per Mail vereinbart werden.
Mit regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen und Spenden sichert ihr unsere Unabhängigkeit und macht eine regelmäßige Förderung und Beratung politischer Initiativen möglich.
1. Antifaschistisches Jugenzentrum Bunte Kuh von Kürzungen bedroht!
Aufgrund von Kürzungen droht dem Jugendzentrum „Bunte Kuh“ nach November die Schließung. Für viele junge Menschen ist dieser Ort weit mehr als nur ein Treffpunkt, er ist ein sicherer Raum, ein Ort zum Ankommen, Austauschen und um eigene Projekte zu entwickeln und der eigenen Stimme Ausdruck zu verleihen.
Die Jugendlichen, die regelmäßig in das Jugendzentrum kommen, machen sich große Sorgen über dessen Fortbestehen. Sie fragen sich, wo sie künftig hingehen sollen, wo sie Unterstützung, Gemeinschaft und Sicherheit finden können.
Damit das Zentrum als verlässlicher und sicherer Ort für sie bleiben kann, spendet bitte:
Das selbstverwaltete Soziale Zentrum „JWP Mittendrin“ befindet sich in einem alten Bahnhofsgebäude in Neuruppin. Der Turm des Bahnhofs ist stark sanierungsbedürftig und es gibt keine Fördermittel von Land oder Kommune! Bitte hilf mit, diesen wichtigen Ort für Begegnung, Engagement und offene Jugendarbeit zu erhalten und langfristig zu sichern. Es gibt eine Spendenkampagne im Namen des gemeinnützigen Vereins des Projekts bei der Plattform Betterplace.
In allen Ländern Europas, die von Hitler-Deutschland besetzt waren, steht der 8. Mai für die Befreiung vom Faschismus. Doch in Demmin versuchen Neonazis jedes Jahr, das Kriegsende umzudeuten. Fernab der Aufmerksamkeit der bundesdeutschen Öffentlichkeit veranstalten sie einen Fackelmarsch, um Demmin als „Heldenstadt“, die sich gegen die Kapitulation gewehrt hätte, zu verklären.
Ein buntes Bündnis stellt sich den Nazis in den Weg und setzt mit ihrem Protest ein klares Zeichen: Für eine Welt, in der Solidarität, Vielfalt und Menschlichkeit zählen.
4. 8. Mai – Solidarisches Abendessen in Biesenthal
Solidarisches Abendessen, anlässlich des 81. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus – Für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Biesenthal und überall! Ihr seid herzlich zu einem bunten Abendessen unter der Eiche eingeladen – kommt vorbei und bringt Essen, Trinken und eure Nachbar*innen mit! Bei Musik gibt es die Möglichkeit, das mitgebrachte Essen zu teilen, von anderen zu probieren und mit bekannten oder bisher unbekannten Menschen ins Gespräch zu kommen. Bitte Geschirr mitbringen.
Wann & Wo: Freitag, den 8. Mai 2026, 17-19 Uhr, Biesenthal Markt
Geredet wird mit Kessy vom Apabiz und dem ASP über „Turn it Down“ und die Fragen, ob die Antifa versagt hat, wofür die Linke verantwortlich ist, wenn´s scheiße läuft, und den Antifa-Sommer 2001, den 1. Mai 1987, den Wende-Abend, die Versteckspiel-Broschüre, das White Noise-Buch, den Neukölln-Komplex und vieles vieles mehr.
7. Petition Kein Kahlschlag bei der Demokratie-Arbeit!
Über 200 Projekte zum Schutz unserer Demokratie stehen vor dem Aus. Der geplante Kahlschlag des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die CDU-Ministerin Karin Prien bedeutet massive Einschnitte für die Zivilgesellschaft – genau dort, wo Demokratie im Alltag verteidigt wird. In einer Zeit, in der rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalt auf einem Hochstand sind, es nicht gelingt, Minderheiten zu schützen und autoritäre Kräfte an Einfluss gewinnen, sind die geplanten Kürzungen untragbar!
8. Vorratsdatenspeicherung im 3. Anlauf beschlossen
Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Internet-Zugangs-Anbieter sollen IP-Adressen aller Nutzer speichern – anlasslos und massenhaft. Internet-Dienste wie E-Mails und Messenger müssen auf Anordnung ebenfalls Daten speichern und herausgeben.