Missbrauchsstrukturen in einer Berliner Jugendantifa
Ausstellung
Als Kommission zur gegenseitigen Hilfe bei sexuellem Missbrauch ist eine Gruppe aus ehemaligen Edelweißpiraten, Freund*innen und Angehörigen zusammengekommen, um das Schweigen zum Missbrauch in der radikalen Linken in den 90er Jahren zu durchbrechen. Damals wurden zahlreiche Mitglieder der Jugendantifa Edelweißpiraten Opfer von gruppeninternen Tätern. Die Kommission will anstoßen, diese Geschichten aufzuarbeiten und plant hierfür eine Ausstellung der künstlerischen Arbeiten von Felix Wottge, einem Missbrauchsopfer.
Netzwerk unterstützt die Kommission mit einem Zuschuss für die Dokumentation, Druckkosten, Miete, Material- und Technikkosten.
Aktuell geförderte Projekte
Die Zelle79 ist ein Hausprojekt sowie alternatives Jugendzentrum in Cottbus und ist ein wichtiger, offenen Raum für marginalisierte und politisch linke Gruppen. Die Bewohner:innen sowie Aktiven rund um das Hausprojekt engagieren sich in der…
Die von Aktivist*innen neu gegründete Meldestelle in Oranienburg, möchte gegen Ausgrenzung vorgehen, diese sichtbar machen und rechtsextreme Vorfälle in Oranienburg dokumentieren. Sie vernetzen sich aktiv mit anderen Meldestellen in Brandenburg…
Seit 2012 erinnern Aktivist*innen aus Neuruppin dem ehemaligen Neuruppiner Lehrer Emil Wendland, der am 1. Juli 1992 von Neonazis mit sozialdarwinistischer Motivation ermordet wurde. Die Gedenkinitiative organisiert seitdem jährlich die zentrale…