Missbrauchsstrukturen in einer Berliner Jugendantifa

Ausstellung

Als Kommission zur gegenseitigen Hilfe bei sexuellem Missbrauch ist eine Gruppe aus ehemaligen Edelweißpiraten, Freund*innen und Angehörigen zusammengekommen, um das Schweigen zum Missbrauch in der radikalen Linken in den 90er Jahren zu durchbrechen. Damals wurden zahlreiche Mitglieder der Jugendantifa Edelweißpiraten Opfer von gruppeninternen Tätern. Die Kommission will anstoßen, diese Geschichten aufzuarbeiten und plant hierfür eine Ausstellung der künstlerischen Arbeiten von Felix Wottge, einem Missbrauchsopfer.

Netzwerk unterstützt die Kommission mit einem Zuschuss für die Dokumentation, Druckkosten, Miete, Material- und Technikkosten.

taz.de/Missbrauch-in-der-Antifa/!6054037/

Aktuell geförderte Projekte

Die Gruppe „Nein zur Bezahlkarte Berlin-Brandenburg“ hat sich 2024 als Reaktion auf die (Wieder)-Einführung der Bezahlkarte für Menschen im Asylsystem in Deutschland gegründet. Der Gutscheintausch, um zu ermöglichen, dass Geflüchtete Menschen…

Görli 24/7 ist seit Anfang 2024 gegen die geplante Görli-Schließung sowie gegen Ausgrenzung, Verdrängung, Rassismus und die unsoziale Kürzungspolitik des aktuellen Berliner Senats aktiv. 

Trotz der zwischenzeitlichen…

Im Rahmen der 10. Festivalausgabe sollen die Ideen des britischen Kulturkritikers Mark Fisher (1968-2017) und ihre heutige Relevanz untersucht werden. Gerade in Zeiten, in denen Kultur als Resonanzraum der Demokratie und Kunstfreiheit als…